Überblick Bundes- u. Länderprogramme

AKTUELLE INFO : Zur übergangsweisen Unterstützung von Unternehmen haben einige Investitionsbanken aktuelle Förderprogramme initiiert:

Bundesprogramm

Bundestag hat ein Sofortprogramm für Kleinunternehmer und Soloselbsständige beschlossen.
Eckdaten sind wie folgt:

  • bis zu 3 Beschäftigte: 9.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate
  • bis zu 10 Beschäftigte: 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate
  • wenn der Vermieter die Miete um 20% reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden

Die Abwicklung übernehmen die einzelnen Bundesländer!

Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.
Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • bis zu 5 Beschäftigte: 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte
  • bis zu 10 Beschäftigte: 5.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte
  • bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte

Bayern

Soforthilfe-Corona: Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.
Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige: 5.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige: 7.500 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige: 15.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige: 30.000 Euro.

Berlin

Als Reaktion auf die dynamische Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen unterstützt das Land Berlin die Berliner Wirtschaft mit verschiedenen Maßnahmen.
Der Berliner Senat hat ein Zuschussprogramm für Kleinst- und Solounternehmen beschlossen:

  • bis zu 5 Beschäftigte: 5.000 Euro Zuschuss

Brandenburg (ILB)

Die ILB startet mit der Entgegennahme der Anträge auf Soforthilfe für die Folgen der Corona-Virus. Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben.
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt:

  • bis zu 5 Beschäftigte: bis zu 9.000 EUR
  • bis zu 15 Beschäftigte: bis zu 15.000 EUR
  • bis zu 50 Beschäftigte: bis zu 30.000 EUR
  • bis zu 100 Beschäftigte: bis zu 60.000 EUR

Hamburg

Der Senat legt mit der IFB ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler (Hamburger Corona Soforthilfe, HCS) auf, die als Adressaten der städtischen Corona-Allgemeinverfügungen unmittelbar in eine existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind. Die Hamburger Corona Soforthilfe soll nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt sein und den in Vorbereitung befindlichen allgemeinen Notfallfonds des Bundes sinnvoll ergänzen.
Vorgesehen sind direkte, echte Zuschussmittel in Höhe von:

  • Solo-Selbständige: 2.500 Euro
  • bis zu 9 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • 10–50 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • 51–250 Mitarbeiter: 25.000 Euro

Hessen

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern, hat das Land Hessen gemeinsam mit dem Bund auch ein milliardenschweres Soforthilfeprogramm für Solo-Selbständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinunternehmen geschnürt. Insgesamt stehen dafür 2 Milliarden Euro zur Verfügung. Ab Montag, 30. März, können entsprechende Anträge online gestellt werden.

  • bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • bis zu 50 Mitarbeiter: 30.000 Euro

für jeweils drei Monate.

Mecklenburg-Vorpommern

Um den Unternehmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern durch die Corona-Krise zu helfen, legt die Landesregierung einen Schutzfonds im Umfang von 1,1 Milliarden Euro auf. Das Kabinett verständigte sich am Dienstag darauf, 700 Millionen Euro für Darlehen und Zuschüsse bereitzustellen.
Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten:

  • bis zu 5 Beschäftigte: bis zu 9.000 Euro
  • bis zu 10 Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro
  • bis zu 24 Beschäftigte: bis zu 25.000 Euro
  • bis zu 49 Beschäftigte: bis zu 40.000 Euro
  • bis zu 100 Beschäftigte: bis zu 60.000 Euro

Niedersachsen (NBank)

Solo-Selbständige, Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten können ab dem 25.03.2020 einen einmaligen Zuschuss von bis zu 20.000 Euro beantragen. Zielgruppe sind Unternehmen, freiberuflich Tätige und Soloselbständige (auch Künstler und Kulturschaffende).
Hierzu gibt es eine Staffelregelung:

  • bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro
  • bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

Nordrhein-Westfalen

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:

  • Solo-Selbstständige : 9.000 Euro
  • bis 5 Beschäftigte: 9.000 Euro
  • 10 Beschäftigte: 15.000€
  • 50 Beschäftigte: 25.000€

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz ist die Antrag seit heute jedoch nur für Unternehmen bis zu 10 Erwerbstätigen möglich. Für Unternehmen mit mehr als 10,0 Beschäftigten jedoch weniger als 30,0 Beschäftigen wird in Kürze zusätzlich eine Soforthilfe aus Mitteln des „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ angeboten werden, welche über die Hausbanken beantragt wird. Es handelt sich hierbei um ein Darlehensprogramm mit einem ergänzenden Zuschuss.

Für die Soforthilfe gilt folgende Staffelung:

  • Einmalzahlung in Höhe von bis zu 9.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
  • Einmalzahlung in Höhe von bis zu 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten

Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten:

  • 9000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 19.000 Euro.

Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:

  • 15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 25.000 Euro.

Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:

  • Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Landes-Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro.

Sachsen – Sächsische Aufbaubank (SAB)

Coronavirus – Sonderprogramm des Freistaates Sachsen: Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern und Freiberufler in Sachsen, welche vom Ausbruch des Coronavirus wirtschaftlich betroffen sind, können voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) einen Antrag auf ein nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen von bis zu 50.000 € (ohne Zinsen) stellen.

Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB): es handelt sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss: wenn kurzfristige Verbindlichkeiten/ laufende Betriebsausgaben nicht bezahlt werden können. Oder es können darüber Betriebsausgaben wie zum Beispiel betriebliche Mieten, Gegenstände, Leasingraten; betriebliche Beiträge; häusliches Arbeitszimmer analog wie beim Finanzamt, Darlehen,PKW-Kosten, Schulungskosten, betriebliche Versicherungen darüber bezahlt werden

  • bis 5 Mitarbeiter: 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro
  • 11-25 Mitarbeiter: 20.000 Euro
  • 26-50 Mitarbeiter: 25.000 Euro

Corona-Soforthilfe für Künstler in Sachsen-Anhalt gibt es bereits: Künstler, die in den Bereichen Musik, darstellende oder bildende Kunst ihre künstlerische Tätigkeit schaffen, ausüben oder lehren sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller die diese Tätigkeit erwerbsmäßig ausüben.
Höhe der Soforthilfe für Künstler in Sachsen-Anhalt:

  • 400 Euro pro Monat für zunächst maximal 2 Monate.

Thüringen – Thüringer Aufbaubank (TAB)

Auch Thüringen gewährt einen Zuschuss den Unternehmen mit Betriebsstätte in Thüringen zur Bewältigung oder Minderung der besonderen wirtschaftlichen Notlage, die durch die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstanden ist. Gefördert werden Unternehmen mit Betriebsstätte in Thüringen mit bis zu 50 Beschäftigten.
Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten pro Unternehmen (einschließlich Inhaber*in):

  • bis 5 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • bis 10 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis 25 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • bis 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Nach unseren Informationen plant der Bund hat ein ähnliches Soforthilfeprogramm, wie in Thüringen. Hier stimmen sich Bund und Länder derzeit noch ab wie die einzelnen Programme ausgestaltet werden

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